RatgeberLiteraturverwaltung
Literaturverwaltung für Jura: worauf es ankommt
Allgemeine Literaturprogramme sind für Naturwissenschaften und Geisteswissenschaften gebaut. Juristische Fußnoten brauchen anderes: Bearbeiter in Kommentaren, Randnummern statt Seiten, Sammelfußnoten mit Rechtsprechung zuerst.
Ein Literaturprogramm für juristische Arbeiten muss Bearbeiter je Stelle, Randnummern, Sammelfußnoten mit Rechtsprechung zuerst, Kurzbelege, Stile je Lehrstuhl und echte Word-Fußnoten beherrschen. Allgemeine Programme sammeln und verwalten gut, enden aber beim juristischen Zitieren selbst.
Stand: Oktober 2026
Sechs Kriterien für juristische Arbeiten
- Kommentare mit Bearbeiter je Stelle, nicht nur mit Herausgeber je Werk.
- Fundstellen als Randnummer, Paragraph und Seite in Klammern, nicht nur als Seitenzahl.
- Sammelfußnoten mit automatischer Reihenfolge: Rechtsprechung vor Literatur, Gerichtsrang, Datum.
- Kurzbeleg ab der zweiten Nennung, ohne „a.a.O.“, wenn die Vorgaben es verbieten.
- Zitierstile je Lehrstuhl, aus den Vorgaben ableitbar, nicht nur eine feste Liste von Verlagsstilen.
- Arbeit direkt in Word, mit echten Fußnoten, die auch ohne das Programm im Dokument bleiben.
Was allgemeine Programme gut können und wo sie enden
Sammeln, verschlagworten, PDFs ablegen und mit Kommilitonen teilen: Das können die etablierten Programme, und wer eine große Bibliothek über Jahre pflegt, hat dort einen guten Ort dafür.
Die Grenze liegt beim Zitieren selbst. Ein Stil, der „Grüneberg/Ellenberger § 242 Rn. 3“ und daneben „BGH NJW 2020, 1520 (1522)“ erzeugt und beides in einer Sammelfußnote richtig sortiert, ist in einer allgemeinen Stilsprache mühsam nachzubauen, und die Vorgaben jedes Lehrstuhls fangen damit von vorn an.
Umzug aus Citavi oder Zotero
Beide Programme exportieren die Bibliothek als Datei (RIS, BibTeX oder CSV). QuellenPilot liest die Datei ein, erkennt die juristischen Quellentypen (Kommentar, Entscheidung, Aufsatz, Monographie) und legt sie in deiner Bibliothek an. Was nicht eindeutig ist, fragt es nach.
Auch ohne Export geht es: Ein bestehendes Literaturverzeichnis aus Word oder PDF lässt sich direkt importieren.
So arbeitet QuellenPilot
QuellenPilot ist ein Word-Add-in aus dem Microsoft Store, gebaut für deutsche juristische Zitierpraxis: Bearbeiter, Randnummern, Sammelfußnoten, Kurzbelege und Stile je Lehrstuhl. Fußnoten sind echte Word-Fußnoten, das Literaturverzeichnis entsteht aus ihnen.
Bis 15 Quellen ist es kostenlos, danach gibt es einen Semester- oder Jahres-Pass ohne Abo. Deine Daten liegen auf Servern in der EU.
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Für Jura gebaut, in Word zu Hause
Kostenlos aus dem Microsoft Store installieren, Bibliothek aus Citavi oder Zotero importieren, im Stil deines Lehrstuhls zitieren.
Erst nur prüfen: Fußnoten-Check, kostenlos und ohne Anmeldung.
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